Mo
21
Mär
2011
an jenem morgen erwachte ich früher als sonst.
ich erwachte sogar früher als die vögel die morgens immer wieder ein fröhliches lied für mich sangen. es war aber kein lied zu hören - den sie schliefen noch. es war gar nichts zu hören. stille.
ich erhob mich also und wanderte in meine kleine küche um mir einen tee zu machen der meinen leicht unterkühlten körper wieder wärmen sollte.
ich setzte mich mit meiner tasse an den tisch und trank einen kleinen schluck - stellte sie ab und lies meinen blick auf die verwelkte blume schweifen welche da am tisch stand. ich habs normal nicht so mit blumen. aber diese blume war wohl die schönste die ich je gesehen habe. ihre blüten waren so einzigartig - ihre frabe unbeschreiblich - und der duft, wohl ein verbotener. ich konnte nicht anders als diese blume mitzunehmen. also grub ich sie ganz vorsichtig mit all ihren wurzeln aus und versuchte sie behutsam nach hause zu bringen - setzte sie in einen topf und stellte sie auf meinen küchentisch.
ich erfreute mich jeden morgen an ihren anblick. ihre fraben gaben mir ideen und ihr duft kraft für den ganzen tag. diese blume erfüllte mein leben - diese blume war das nach dem ich immer gesucht hatte. wundervoll dieses gefühl. perfekt jeder moment.
bis an jenen morgen an dem sie ihre blüten verloren hatte und ihre bläter verwelkt waren…