Do
30
Apr
2009
Foto von Klaus Breuss
die tage beginnen etwas langsamer - der regen macht das aufstehen in der früh schwerfälliger. die temperaturen in der nacht sind empfindlich kälter und wirken sich negativ auf die beweglichkeit und das empfinden aus. wie eine kleine eidechse ihren weg auf einen sonnenbeschienen stein sucht, suche ich in der früh den schnellsten weg in die dusche um mich mit heißem wasser abzuduschen und aufzuwärmen.
wenn ich dieser tage aus dem fenster sehe und nur wiederwillig aus dem hause gehe.
ich völlig nackt und ungeschützt im regen stehe, und den rest der welt als regen sehe.
dann wird mir klar das alles immer und überall im fluß ist.
das mit beständigkeit und nachhaltigkeit schon längst schluss ist.
das niemand von uns, so sehr er auch möchte, am schluss ein tropfen im fluß ist.
alles geht zurück zu dem einem, aus dem alles entstand,
dem am ende ist alles mit allem verwand.
habt keine angst, laßt euch treiben im fluß des leben,
den es ist ein ständiges nehmen und kein geben.